Die Bayern denken an Semmeln oder Brezen, Amerikaner an Toast, Araber an Fladen und Franzosen an Baguette. Assoziationen basieren auf Erlerntem und Erlebtem. Bewährte
Lösungen sind aus der Vergangenheit bekannt. Sie erlauben schnelle Analysen und rasche Lösungsfindung. Immer gleiche Muster und Erfahrung machen das Arbeiten effizient und das
Leben bequem - aber sie hemmen die Bereitschaft, neu zu analysieren, neu zu assoziieren und neu zu denken.
Neues entsteht nicht mehr – und ist vielleicht gar nicht erwünscht.
Markt und Umwelt verändern sich aber kontinuierlich. Smartphones, Blockchain oder einfach Videokonferenzsysteme haben zu Quantensprüngen geführt. Aber diese
Änderungen kamen nicht überraschend. Eine Orientierung an derartigen Entwicklungen ist notwendig, um nicht den Anschluss zu verlieren. Das setzt neues proaktives
Denken voraus.
Innovation ist nicht bequem.
Menschen umgeben sich am liebsten mit Menschen, die ihnen ähnlich sind. Das fördert Harmonie, nicht aber Innovation. In der Konsequenz
entwickeln sich Unternehmen heimlich, still und leise vom geschätzten Lösungsanbieter zum austauschbaren Zulieferer.
Kreative dagegen denken divergent. Sie sind offen für Neues. Sie neigen zu ungewöhnlichen Assoziationen. Sie verlassen eingefahrene Bahnen. Sie wechseln Perspektiven.
Sie schauen über den Tellerrand. Sie sind gerade nicht bequem. Sie schaffen Unruhe - aber gerade diese Unruhe ist Treiber von Innovation. Sie
ist eine wesentliche Dimension einer zukunftsorientierten Unternehmenskultur.
Agieren statt Reagieren.
Beginnen Sie divers zu denken. Suchen Sie Kontakt zu anderen Branchen. Gehen Sie Aufgaben aus neuen Richtungen an. Wechseln Sie die Perspektiven. Binden Sie
Menschen unterschiedlicher Expertise, Herkunft, Geschlechts oder Alters ein. Kurz: Nutzen Sie Diversität.
In Sterneküchen arbeiten Köche aus den unterschiedlichsten Ecken dieser Erde. Sie bringen ganz unterschiedliche Erfahrungen mit. Vielfalt erweitert den Horizont. Das Beste
aus allen Welten sorgt für außergewöhnliche Genüsse.